Noch eine Woche Eiszeit, dann Urlaub und ab dem 25. November Wintereiszeit grün: geöffnet, schwarz: Urlaub, geschlossen, rot umrandet: Adventssonntage
Noch haben Sie eine Woche Zeit, im Pier 35 Eis zu genießen. Nach seinem Urlaub bietet Sören Wischnewski ein besonderes Weihnachtsprogramm an. Hören Sie mal rein:
Der 21. Oktober war ein Versprecher. Bis zum 31. Oktober ist noch geöffnet
Während des Interviews am 22. Oktober
So heet da op Plattdütsch
Vom Husumer Pier in den PLZ-Bereich 35….… weiterlesen
Monika Haus mit Karton und Spendendose. Man kann auch einen gewöhnlichen Schuhkarton nehmen und schön bekleben.
Monika Haus aus Fellingshausen steht seit über 20 Jahren für diese Aktion, die es seit 1996 im deutschsprachigen Raum gibt. Gelesen hatte sie davon in der Tageszeitung und sich gleich engagiert. Einige Male fuhr sie anfangs auch mit dem Transporter mit, so zum Beispiel beim Elbehochwasser 2013. Grundschulkinder aus Grimma wurden zu Weihnachten beschenkt, und Monika Haus erinnert sich heute noch an die glücklichen Gesichter. Bis zu 400 Kartons werden in jedem Herbst Im Backenborn 11 abgegeben. Manche Leute spenden inzwischen Geld. Sie sind mit der Aktion alt geworden, können aber selber keine Päckchen mehr füllen. Eine Mitbürgerin packt jedes Jahr bis zu 8 … weiterlesen
Vor einigen Wochen wurde das oben abgebildete neue Turngerüst der Clemens-Brentano-Schule Lollar in der Zeitung vorgestellt. Viel davon war in Eigenbauweise entstanden. Kurz zuvor hatte ich hier im Bilderbogen Frau Ortmanns Idee aufgegriffen, den Kirmesplatz in Fellingshausen umzugestalten, und dafür die Bezeichnung Generationenplatz gewählt. Daher wollte ich mir den Lollarer Schulhof unbedingt anschauen. – siehe auch hervorragende Idee. Die folgenden Fotos geben einen Eindruck davon, wieviel schöne Geräte und Anregungen auf dem Schulhof verwirklicht wurden. Vieles davon wurde mit einfachen Materialien selbst gebaut – vom Bauhof, von SchülerInnen, Eltern und Lehrkräften. Ich finde, man kann sich einiges davon abgucken, falls man den Generationenplatz verwirklichen möchte. Als nächstes Foto zeige ich eine Netzschaukel. Kürzlich … weiterlesen
Der Festplatz ist auch nach Dauerregen noch gut begehbar
Auf der Ortsbeiratssitzung im Juni in Fellingshausen wurde darüber gesprochen, dass der Sportplatz am Wald nach Umwandlung in einen Kunstrasenplatz Kindern und Jugendlichen nicht mehr als Bolzplatz zur Verfügung stünde – Warum eigentlich nicht? Stattdessen könnte auf dem Festplatz „Im Grund“ zwischen Fellingshausen und Rodheim-Bieber ein multifunktionales Spiel-, Sport- und Freizeitgelände entstehen. So Frau Ortmannlaut Gießener Anzeiger vom 2. Juli 2021
Das hört sich teuer an. Die Idee finde ich jedoch gut, würde es aber einfach als Platz für alle Generationen oder als „Generationenplatz“ bezeichnen. Und der muss nicht unbedingt teuer sein.
Wir haben kein Geld? Dann investieren wir doch unsere Phantasie und die im Dorf schon vorhandene „Hardware“ und „Manpower“. … weiterlesen
„Der atmet CO² ein und Sauerstoff aus“, kam die spontane Antwort des Mannes an meiner Seite. Nun, mit dem Einatmen von CO² sind wir dank der Maskenpflicht schon geübt. Mit der Sauerstoff-Ausatmung hapert es noch. Doch wenn der Klimamanager, den die Gemeinden Biebertal und Heuchelheim gemeinsam einstellen wollen, auch eine Therapiepraxis betreibt, in der das Ausatmen von Sauerstoff trainiert werden kann, wird das schon klappen. Als Zwischenlösung empfehle ich den Blätter-Hut. Er ist leicht aus einem alten Strohhut anzufertigen – siehe Foto.
Der Sauerstoff-Hut
Biebertal ist seit 2020Klimakommune. Was heißt das? Eine Definition habe ich nicht gefunden. Aber dafür einige Beispiele aus Veröffentlichungen … weiterlesen
Beim Betrachten dieser kleinen Rasenfläche frage ich mich: Warum muss diese Fläche eigentlich ein Rasen sein? Für die hier wartenden Grundschulkinder und Jugendlichen der Kerschensteiner und Willy-Brandt-Schule sowie für Passanten wäre die Beobachtung des Lebens in einer Blumenwiese viel schöner. Dazu braucht man kein großes Projekt. Es reicht, im Herbst ein paar Quadratmeter von Rasen zu befreien und Wildstauden einzusetzen. Ich gebe gerne welche von meinen ab, würde bei rechtzeitiger Information auch Ableger machen. Der Bauhof müsste im kommenden Jahr vielleicht ein bis zweimal unerwünschte Beikräuter entfernen, danach wird nur noch ein-zweimal pro Jahr (z.B. nach der Samenreife) gemäht. Die eingesparte Arbeitszeit kann bei anderen dörflichen Aufgaben eingesetzt … weiterlesen
In den ersten 50 Lebensjahren hat Emmi die meisten Lebensmittel für ihren Haushalt selber produziert. Ein wichtiger Wintervorrat war der selbstgemachte „Hink“. Er wurde aus Zuckerrüben zubereitet, die natürlich auf den eigenen Feldern gewachsen waren. Dazu mussten die Rüben gründlich gereinigt, zerkleinert und gekocht werden. Zerkleinert wurden sie in einer Rübenmühle, die es in jedem landwirtschaftlichen Betrieb gab, musste doch das Futter für die Schweine auch zerkleinert (und in der Regel mit anderen Zutaten gemischt) werden.
Anschließend wurde der Saft ausgepresst und nun unter Zugabe geschälter Birnen und entsteinter Zwetschgen stundenlang im Waschkessel gekocht, bis er dick war. Dabei musste ununterbrochen gerührt werden mit einem Hinkrührer (oder … weiterlesen
Die erste Folge endete damit, dass Emmi seit Beginn ihrer Ehe viel Brot gebacken hat. Darum schließt das Rezept hier an:
Interessant war auch die Beschaffung des Mehls bzw. der Molkereiprodukte. Den Begriff Nachhaltigkeit verwendete niemand, aber aus heutiger Sicht war es genau das. In der Wilhelmstraße existierte eine kleine Molkereiannahmestelle, die zu einer Molkerei in Herborn gehörte. Dort gab es auch Butter, Sahne oder Käse entsprechend der gelieferten Milchmenge. Emmi butterte aber noch selber. Und woher kam das Mehl?
Reehmühle etwa. 1958
In der Schmelzmühle wurde ab 1986 nicht mehr gemahlen
Es gab noch erstaunlich viele Geschäfte im Dorf. Allerdings konnte sich nicht jeder den Einkauf dort leisten. Emmi war das … weiterlesen
Christoph Haus hatte die Idee, die ältesten Bürgerinnen oder Bürger aus den einzelnen Dörfern zu interviewen. Emmi Blüder ist nur die zweitälteste in Frankenbach, aber sie lässt sich befragen und stellt sich gleich selber vor.
Emmis Eltern als Hochzeitspaar
Emmis Eltern waren sehr jung als sie heirateten, 18 und 19 Jahre. Der Vater arbeitete unter anderem als Knecht in Hohensolms, aber auch im Bergwerk bei Gießen. Mit 26 Jahren starb er an Lungenentzündung. Die Großeltern mütterlicherseits waren sehr arm. Die Großmutter hatte 8 Kinder zu versorgen, von denen die meisten schon im Alter von 20-30 Jahren starben. Der Großvater ging ins Bergwerk nach Fellingshausen. Emmis Mutter musste sich nach dem Tod ihres Mannes … weiterlesen
Ende April wurde die Kooperation von vier Parteien in Biebertal beschlossen. Im Artikel des Gießener Anzeiger dazu vom 27.4. ist mehrfach zu lesen „unter schwierigsten finanziellen Rahmenbedingungen Verantwortung …zu übernehmen“, sei den Partnern bewusst, „dass die finanziellen Rahmenbedingungen in Biebertal schwierig sind.“ Trotzdem sollen die gesteckten Ziele erreicht werden. … Und weiter: Dafür müssten die Kosten der Verwaltung und sämtliche Ausgaben auf Nutzen und Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Welche Einsparungsmöglichkeiten gibt es? Was bringt es, wenn man – bei bestimmten Vorhaben – mit mehreren Gemeinden zusammenarbeitet? Werden alle – auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene angebotenen Fördermöglichkeiten konsequent ausgeschöpft ? Als gewöhnliche Bürgerin interessiert mich natürlich, wie hoch Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde denn sind, und ob die finanzielle Situation … weiterlesen