Neues von den Schildbürgern

Das markierte Schlagloch – oder einfach eine Pfütze?

Seit uns die ersten Geschichten über die Schildbürger zu Ohren kamen, haben diese sich weiterentwickelt. Zum Beispiel fahren sie jetzt auch gerne Fahrrad. Ihren Hausberg (von dem sie in alten Zeiten die Baumstämme hinab getragen hatten) hoch und runter und auch im Berggrund. Der Berggrund hatte mal viele Löcher, so dass die Fahrradreifen darin stecken blieben. Oder man sprang mit dem Rad über die Löcher. Und weil das so einen Spaß machte, kamen die Eltern mit dem Kinderwagen und wollten ihre Kinder schon frühzeitig an das Lochspringen gewöhnen. Das Lochspringen gefiel aber nicht jedem Schildbürger. Die Löcher sollten also geschlossen werden. In früheren Zeiten hätten die Schildbürger wohl einfach Schotter in die … weiterlesen

Museumstag am 21. Mai: Hof Haina

Der ganze Hof stand voller schöner Blumen von Engelhardt

Da war ganz schön was los in unseren acht Museen. Der Sonntag stand unter dem Motto »Museum mit Freude entdecken« Das sonnige Wetter trug auch zu einem ausgezeichneten Besuch im Bauernhausmuseum von Inhaberin Gabriele Freyer und Michael Kraft bei. Auf dem Hof des Museums wartete die Baumschule Engelhardt mit Inhaberin Christine Schwarzer mit zahlreichen Blumenarrangements, die auf dem Blumenmarkt gekauft werden konnten, auf und setzte einen Farbtupfer am Museum im Dreiseit-Hof. Während zahlreiche Besucher das Angebot der Information im Museum wie in der Küche, der »Gudd Stobb«, den Vorführungen zur historischen Textilgewinnung, der Küche und der Räume im Obergeschoss mit dem Webstuhl nutzten, konnten im Hof das Handwerk des »Stock-Schnitzers«, der … weiterlesen

Im traurigen Monat November war´s,

die Tage wurden trüber….

November= der neunte Monat nach dem römischen Kalender, in dem das Jahr im März begann. In Deutschland hieß er früher der Nebelmond – wie auch die übrigen Monatsnamen sich am Wetter oder an landwirtschaftlichen Arbeiten orientierten. Ist die Bezeichnung Nebelmonat noch gerechtfertigt? Meiner Ansicht nach nicht. Alles verschiebt sich in Richtung Jahresende. Ich liebe den Frühnebel, der den Feldern und Wiesen eine besondere romantische Aura verleiht. Und wenn dann die Sonne durchbricht…
Immer noch sind die meisten Bäume belaubt, sogar noch grün, das Gelb und Rot der herbstlichen Blattfärbung  setzt erst langsam ein. Die meisten Sommerblüher zeigen noch Farbe, sofern nicht ein überzeugter Ordnungsfanatiker ihnen vorzeitig den Garaus gemacht hat. Die Dahlien sind noch nicht … weiterlesen

Hier und da in Biebertal

Neuer Anstrich an der Schule am Bornberg in Rodheim (weiß, nicht blau); gerade noch wird am Logo der Georg – Kerschensteiner-Schule gearbeitet
3 Schulen in einem Gebäudekomplex
Das Dach wurde repariert, jetzt sollte es nicht mehr durchregnen. Irgendwann werden Photovoltaikanlagen oder Begrünung nachfolgen.
Dippemess` bei Friedel Winter in Fellingshausen. Für schöne Übertöpfe muss man nicht zum Baumarkt fahren. die hier gibt es gegen Spende für die Flutopfer der Ahr. Dafür haben die Altfüchse Fellingshausen schon viel Geld gesammelt.
Pflanzen gibt es auch: Usambaraveilchen, Buntnesseln, Duftgeranien und so einiges mehr. Vor allem die Buntnesseln geben noch einen Hingucker in den herbstlichen Kübeln.
Die wüste Fläche an der Schmiedecke in Fellingshausen wurde in ein schönes Blumenbeet verwandelt
Im freundlichen Wartezimmer von
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Geschichtskurs für Gewerbeverein auf Hof Haina

Gastbeitrag von Sven Stinn

Woher kommen Redensarten wie „ins Fettnäpfchen treten“, sich „verhaspeln“ oder etwas hat „Hand und Fuß“? Mit einer kurzweiligen und interessanten Führung durch das Bauernhofmuseum auf Hof Haina begeisterten Gabriele Freyer und Michael Kraft die 15-köpfige Besuchergruppe des Biebertaler Gewerbevereins am Sonntag, den 26. Juni. Sehr anschaulich kann man hier in das bäuerliche Leben der letzten Jahrhunderte eintauchen und von dem Wissensschatz profitieren, den die Nachfahren des Hofes und der Begründerin des Museums, Frau Gisela Kraft-Schneider, vermitteln. Es entsteht der Eindruck, als kämen die früheren Bauersleute gleich zur Tür herein. Mit einem Spaziergang ausgehend von der Gemeindeverwaltung startete die Gruppe Biebertaler Unternehmer, teilweise nebst familiärer Begleitung. Der erste Vorsitzende Joachim Besier zeigte sich erfreut, dass … weiterlesen

Mond-Tourismus am Heegstrauch

Oder: Warum besucht man Biebertal?

Der Supermond zwischen den Burgen, 14. Juni um 22.37 Uhr

Am 13. 6. kamen wir von Königsberg- mit einem Umweg über La Vinia – und sahen kurz nach 21.30 Uhr den recht großen Mond im Süden. Der angekündigte Supermond*) war also schon einen Tag früher zu sehen. „Wir gehen morgen noch mal, aber früher“, beschlossen wir.

und am 13. Juni


14. 6., 21. 15 Uhr: Oben am Heegstrauch stand bereits ein Kleintransporter mit Frankfurter Kennzeichen. Der Fahrer Markus Dahl kam extra aus Rüsselsheim nach Biebertal. Er hat sich von einer App www.photopills.com genau diesen Ort aussuchen lassen, um den Mond gemeinsam mit den beiden Burgen aufs Bild zu kriegen. Erst mal gab es nette Gespräche- … weiterlesen

Ein Leserbrief zum Flächenverbrauch

Noch landwirtschaftlich genutzt, später auch Industriegebiet? – In Fellingshausen

Mit Genehmigung von Rita Kotschenreuther, Museumspädagogin im Holz- und Technikmuseum Wettenberg

Rita Kotschenreuther zum Regionalplan (2.3.2022)
„Überall im Landkreis wird eifrig geplant. Der Entwurf des neuen Regionalplans Mittelhessen zeigt, wohin unser Weg führen soll. An allen Ecken und Enden ist vorgesehen, neue Gebiete zu erschließen, bis deren finanzieller Gewinn auch wieder aufgezehrt wurde. Dann geht´s in die nächste Runde mit der nicht endenden wollenden Bodenversiegelung. Das Wörtchen „interkommunal“ vor einem Gewerbegebiet macht die Sache nicht wirklich besser, im Gegenteil – so wird noch mehr in sensiblen Naturlagen zwischen den Orten zerstört. (…)
Spätestens wenn wir durch politische oder soziale Verwerfungen (oder eine nächste Pandemie) vor leeren Regalen stehen, merken wir wieder,
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War Ernst Ludwig Kirchner mal in Biebertal?

Blick auf Vetzberg und Gleiberg, von Patrick Mandler

Das obige Bild ist fast im Stil von Ernst Ludwig Kirchner*) gehalten, meint Patricks Lehrerin Stephanie Süß.
Immer dasselbe Foto: Blick von der Schule am Bornberg über das Häusermeer auf Vetzberg und Gleiberg.
Gemalt wurde mit Ölkreide, um die Ränder abzudecken. Vier verschiedenen Interpretationen oder sogar Stilrichtungen schufen Marta, Moritz, Elias und Patrick.
Der Dünsberg, das wohl am meisten fotografierte Motiv in Biebertal, aber gefolgt von den beiden Burgen.
Es muss nicht immer ein Foto bleiben. man kann es abwandeln, künstlerisch weiter bearbeiten. Dann gibt so ein tolles Ergebnis.

Droht hier ein Gewitter?
Fast schon impressionistisch

Die Originale der Bilder hängen derzeit im Vorraum der Georg-Kerschensteiner-Schule, Am Bornberg in Rodheim.weiterlesen

Bücher über Biebertal in der Bücherei am Bornberg

Über diese 4 Ortsteile gibt es in der Bücherei viel zu lesen

Im Biebertaler-Bilderbogen wird die Geschichtsseite sehr gerne gelesen.

Wer mehr wissen möchte, dem sei der Besuch der Bücherei Biebertal in der neuen Schule am Bornberg empfohlen. Wer weiß, dass es im 16. Jahrhundert mal eine Türkensteuer gab? Damals stand das türkische Heer vor Wien und sollte vertrieben werden .

Natürlich darf der Dünsberg nicht fehlen. Königsberg, Krumbach und Frankenbach fehlen leider im Regal. (mit der Signatur Dak)

Im Laufe der Zeit wurde eine ganze Menge geschrieben und fotografiert, z.T. von einzelnen Autoren wie Günter Leicht, Frank Reif oder Ernst Schmidt und Dieter Prinz. Die Fotos zeigen nur einen Teil der Arbeiten dieser Autoren. Dieter Prinz hat … weiterlesen

Neue Bücher in der Bücherei Biebertal

Die erste Aktion nach meinem Umzug von Offenbach nach Biebertal war der Beitritt zum Förderverein der Bücherei. Selbst die Anmeldung bei der Gemeinde erfolgte erst drei Monate später, sonst hätte ich nämlich bei der Kommunalwahl vor 10 Jahren nirgends wählen dürfen.
Von Offenbach war ich eine wunderbare Stadtbücherei gewöhnt; und das Ausleihen von Büchern wollte ich nicht missen. Wie und wo hat man mehr Zeit zum Stöbern, als wenn man selber mitarbeitet. Seit 2011 bin ich nun in der Bücherausleihe dabei. Nach einigen Monaten gesundheitlicher Zwangspause in diesem Jahr habe ich den ersten Tag kürzlich sehr genossen. Ein neues Buch möchte ich Ihnen vorstellen. Es behandelt Umweltthemen, und Sie werden beim Lesen genau wie ich sehr überrascht sein: Manches ist … weiterlesen