Die Lebenssituation verbessern

Pro Tag werden in Deutschland ca. 900 Demenzerkrankungen diagnostiziert.
Da es zu weitaus mehr Neuerkrankungen als Sterbefällen unter Erkrankten kommt, wird die Zahl der Dementen in Deutschland voraussichtlich von derzeit etwa 1,6 Millionen auf ca. 2,4 – 2,8 Millionen Menschen im Jahr 2050 ansteigen – sofern es in Therapie und Prävention zu keinem Durchbruch kommt. Das geht aus Erhebungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft hervor.
Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung 2020 die Nationale Demenzstrategie verabschiedet, mit der die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen (die ja immer in hohem Maße Mitbetroffene sind) verbessert werden.

Die erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Demenzerkrankung (mit ihren vielfältigen Formen und Ursachen) ist die Hausarztpraxis. Hier kann ein erster orientierender … weiterlesen

Bücher über Biebertal in der Bücherei am Bornberg

Über diese 4 Ortsteile gibt es in der Bücherei viel zu lesen

Im Biebertaler-Bilderbogen wird die Geschichtsseite sehr gerne gelesen.

Wer mehr wissen möchte, dem sei der Besuch der Bücherei Biebertal in der neuen Schule am Bornberg empfohlen. Wer weiß, dass es im 16. Jahrhundert mal eine Türkensteuer gab? Damals stand das türkische Heer vor Wien und sollte vertrieben werden .

Natürlich darf der Dünsberg nicht fehlen. Königsberg, Krumbach und Frankenbach fehlen leider im Regal. (mit der Signatur Dak)

Im Laufe der Zeit wurde eine ganze Menge geschrieben und fotografiert, z.T. von einzelnen Autoren wie Günter Leicht, Frank Reif oder Ernst Schmidt und Dieter Prinz. Die Fotos zeigen nur einen Teil der Arbeiten dieser Autoren. Dieter Prinz hat … weiterlesen

Neue Bücher in der Bücherei Biebertal

Die erste Aktion nach meinem Umzug von Offenbach nach Biebertal war der Beitritt zum Förderverein der Bücherei. Selbst die Anmeldung bei der Gemeinde erfolgte erst drei Monate später, sonst hätte ich nämlich bei der Kommunalwahl vor 10 Jahren nirgends wählen dürfen.
Von Offenbach war ich eine wunderbare Stadtbücherei gewöhnt; und das Ausleihen von Büchern wollte ich nicht missen. Wie und wo hat man mehr Zeit zum Stöbern, als wenn man selber mitarbeitet. Seit 2011 bin ich nun in der Bücherausleihe dabei. Nach einigen Monaten gesundheitlicher Zwangspause in diesem Jahr habe ich den ersten Tag kürzlich sehr genossen. Ein neues Buch möchte ich Ihnen vorstellen. Es behandelt Umweltthemen, und Sie werden beim Lesen genau wie ich sehr überrascht sein: Manches ist … weiterlesen

Nach der Eiszeit ist vor der Eiszeit

Noch eine Woche Eiszeit, dann Urlaub und ab dem 25. November Wintereiszeit
grün: geöffnet, schwarz: Urlaub, geschlossen, rot umrandet: Adventssonntage

Noch haben Sie eine Woche Zeit, im Pier 35 Eis zu genießen. Nach seinem Urlaub bietet Sören Wischnewski ein besonderes Weihnachtsprogramm an. Hören Sie mal rein:

Der 21. Oktober war ein Versprecher. Bis zum 31. Oktober ist noch geöffnet
Während des Interviews am 22. Oktober
So heet da op Plattdütsch
Vom Husumer Pier in den PLZ-Bereich 35….
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Weihnachten im Schuhkarton

Monika Haus mit Karton und Spendendose. Man kann auch einen gewöhnlichen Schuhkarton nehmen und schön bekleben.

Monika Haus aus Fellingshausen steht seit über 20 Jahren für diese Aktion, die es seit 1996 im deutschsprachigen Raum gibt. Gelesen hatte sie davon in der Tageszeitung und sich gleich engagiert. Einige Male fuhr sie anfangs auch mit dem Transporter mit, so zum Beispiel beim Elbehochwasser 2013. Grundschulkinder aus Grimma wurden zu Weihnachten beschenkt, und Monika Haus erinnert sich heute noch an die glücklichen Gesichter.
Bis zu 400 Kartons werden in jedem Herbst Im Backenborn 11 abgegeben. Manche Leute spenden inzwischen Geld. Sie sind mit der Aktion alt geworden, können aber selber keine Päckchen mehr füllen. Eine Mitbürgerin packt jedes Jahr bis zu 8 … weiterlesen

Spielgeräte für den Generationenplatz

Neues Turngerüst an der Europaschule Lollar

Vor einigen Wochen wurde das oben abgebildete neue Turngerüst der Clemens-Brentano-Schule Lollar in der Zeitung vorgestellt. Viel davon war in Eigenbauweise entstanden. Kurz zuvor hatte ich hier im Bilderbogen Frau Ortmanns Idee aufgegriffen, den Kirmesplatz in Fellingshausen umzugestalten, und dafür die Bezeichnung Generationenplatz gewählt. Daher wollte ich mir den Lollarer Schulhof unbedingt anschauen. – siehe auch hervorragende Idee.
Die folgenden Fotos geben einen Eindruck davon, wieviel schöne Geräte und Anregungen auf dem Schulhof verwirklicht wurden. Vieles davon wurde mit einfachen Materialien selbst gebaut – vom Bauhof, von SchülerInnen, Eltern und Lehrkräften. Ich finde, man kann sich einiges davon abgucken, falls man den Generationenplatz verwirklichen möchte. Als nächstes Foto zeige ich eine Netzschaukel. Kürzlich … weiterlesen

Unwetterkatastrophe im Westen

Die Bilder sprechen für sich

Vergangene Woche hat ein gewaltiges Regentief den Teile NRWs und die Eifel erschüttert. Bis zu über 200 l/m² sind in kurzer Zeit runter gekommen. Es gibt zahlreiche Tote und sehr viele, die ihr komplettes Hab und Gut verloren haben. Es hat zwar im Prinzip nichts mit Biebertal zu tun, aber indirekt doch wieder. Von unserm Teammitglied Eveline Renell wohnt die Tochter in der Eifel. Sie haben zwar noch alles, haben aber auch kurzfristig Bekannte und Verwandte, die evakuiert werden mussten, aufgenommen. Die solidarische Hilfe in Deutschland ist schon, wie bei dem Elbehochwasser von einigen Jahren, sehr hoch. Mit diesem Bericht möchten wir euch einfach einen Überblick verschaffen, wie und wo man selbst helfen kann.

Im … weiterlesen

Eine hervorragende Idee: Festplatz „Im Grund“ ein Platz für alle Generationen?

Der Festplatz ist auch nach Dauerregen noch gut begehbar

Auf der Ortsbeiratssitzung im Juni in Fellingshausen wurde darüber gesprochen, dass der Sportplatz am Wald nach Umwandlung in einen Kunstrasenplatz Kindern und Jugendlichen nicht mehr als Bolzplatz zur Verfügung stünde – Warum eigentlich nicht?
Stattdessen könnte  auf dem Festplatz „Im Grund“ zwischen Fellingshausen und Rodheim-Bieber ein multifunktionales Spiel-, Sport- und Freizeitgelände entstehen.
So Frau Ortmannlaut Gießener Anzeiger vom 2. Juli 2021

Das hört sich teuer an. Die Idee finde ich jedoch gut, würde es aber einfach als Platz für alle Generationen oder als „Generationenplatz“ bezeichnen. Und der muss nicht unbedingt teuer sein.

Wir haben kein Geld? Dann investieren wir doch unsere Phantasie und die im Dorf schon vorhandene „Hardware“ und „Manpower“. weiterlesen

Was macht eigentlich ein Klimaschutzmanager?

Klimaschutzmanager werden in immer mehr Kommunen aktiv - doch welchen Nutzen haben sie?
Klimaschutzmanager werden in immer mehr Kommunen aktiv –
doch welchen Nutzen haben sie? (Foto aus
kommunal.de/klimaschutzmanager-erfolg)

„Der atmet CO² ein und Sauerstoff aus“, kam die spontane Antwort des Mannes an meiner Seite.
Nun, mit dem Einatmen von CO² sind wir dank der Maskenpflicht schon geübt. Mit der Sauerstoff-Ausatmung hapert es noch. Doch wenn der Klimamanager, den die Gemeinden Biebertal und Heuchelheim gemeinsam einstellen wollen, auch eine Therapiepraxis betreibt, in der das Ausatmen von Sauerstoff trainiert werden kann, wird das schon klappen. Als Zwischenlösung empfehle ich den Blätter-Hut. Er ist leicht aus einem alten Strohhut anzufertigen – siehe Foto.

Der Sauerstoff-Hut

Biebertal ist seit 2020 Klimakommune. Was heißt das?
Eine Definition habe ich nicht gefunden. Aber dafür einige Beispiele aus Veröffentlichungen … weiterlesen

Pflege von Gemeindeflächen- warum wird hier gemäht?

Blick über den Busparkplatz auf die Schule
Rasenfläche Haltestelle Am Bornberg

Beim Betrachten dieser kleinen Rasenfläche frage ich mich: Warum muss diese Fläche eigentlich ein Rasen sein? Für die hier wartenden Grundschulkinder und Jugendlichen der Kerschensteiner und Willy-Brandt-Schule sowie für Passanten wäre die Beobachtung des Lebens in einer Blumenwiese viel schöner. Dazu braucht man kein großes Projekt. Es reicht, im Herbst ein paar Quadratmeter von Rasen zu befreien und Wildstauden einzusetzen. Ich gebe gerne welche von meinen ab, würde bei rechtzeitiger Information auch Ableger machen. Der Bauhof müsste im kommenden Jahr vielleicht ein bis zweimal unerwünschte Beikräuter entfernen, danach wird nur noch ein-zweimal pro Jahr (z.B. nach der Samenreife) gemäht. Die eingesparte Arbeitszeit kann bei anderen dörflichen Aufgaben eingesetzt weiterlesen