Michael Bierschenk – der Suchende

Michael Bierschenk, Jahrgang 1958, lebte bis zum Abitur in Homberg/Efze. Schon als kleiner Junge spielte er auf dem Klavier des Vaters. Aber das war nicht sein Instrument. Er fand es in der Gitarre. Die beherrschte er bald so gut, dass er schon als 15jähriger Gitarrenunterricht gab. Er machte Zivildienst in Gießen (nach einer noch bis 1977 üblichen Gewissensprüfung vor einem Prüfungsausschuss).
Anschließend begann er an der Uni Gießen ein Studium zum Sonderschullehrer, bevor er herausfand, dass Gitarrenlehrer ein Beruf ist und er nach Frankfurt zur Musikhochschule wechselte. Es folgten diverse Arbeitsverhältnisse als Gitarrenlehrer, aber auch Auftritte auf regionalen Kleinkunstbühnen. Ein in Biebertal wohnender Gitarrenschüler brachte ihn in Kontakt mit Biebertal, da er ihm sein Haus … weiterlesen
Bürgerbeteiligung erwünscht
25. März 2021 ab 18.30 Uhr: öffentliche Auftaktveranstaltung zur Dorfentwicklung
Die Veranstaltung wird aus dem Bürgerhaus Rodheim-Bieber online übertragen.
Sie können sich dazu anmelden UND mitreden unter
dorfentwicklung@biebertal.de
Mit Ihrer Email-Anmeldung erhalten Sie dann automatisch einen Link, mit dem Sie sich kurz vor Veranstaltungsbeginn einwählen können sowie eine kurze Einführung in das Programm:
Außerdem gibt es schon in dieser Veranstaltung die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Das geht auch telefonisch bei Herrn Heßler unter 06409-6932
Das unten stehende Bild wurde aus der Gemeindeseite kopiert. Daneben gibt es ein Formular, mit dem Sie Ihre Meinung/Ihren Vorschlag für die Dorfentwicklung mitteilen können. Leider kann man nicht sehen, welche Vorschläge bereits gemacht wurden.
Für die Erstellung und Umsetzung des IKEK (= „Integriertes … weiterlesen
Keine Arbeit für den Weißen Ring*) in Biebertal?
Einen Artikel im Gießener Anzeiger vom 4. März nahm ich zum Anlass für einen Anruf in der Gießener Niederlassung dieser Organisation. Ich wollte wissen? Wie sieht es in Biebertal aus?
Frau Skip, die Verantwortliche für unsere Region beantwortete meine Frage „In Biebertal ist es sehr ruhig“ Warum das so sei, wisse sie auch nicht. Da zum Beispiel häusliche Gewalt in allen Bevölkerungsschichten mit jeglichem Bildungsniveau gleichermaßen vorkommt, ist das Fehlen von sozialen Brennpunkten in Biebertal kein hinreichender Grund. Ein Jahr Corona – Reglementierungen sind jedoch deutlich im Anstieg der Fälle zu sehen. Hatte das neunköpfige Team um Frau Skip 2019 noch 120 Hilfesuchende zu betreuen, so waren es 2020 über 140 (nur Gießen). Das mag manchem sogar wenig erscheinen. … weiterlesen
Die Gemeinde informiert

Unsere Bürgermeisterin Frau Ortmann hat in der Ausgabe Nr. 9 vom 05.03.2021 über verschiedene Fortschritte und Projekte berichtet. Da nicht alle das Biebertaler Blättchen beziehen, wollen wir den anderen diese Infos aus dem Rathaus nicht vorenthalten.
Ein wichtiger Punkte dabei ist der Bereich der Dorfentwicklung. Hier zu steht dort:
„Heute schon mal vormerken: Am 25. März findet die Auftaktveranstaltung der Dorfentwicklung für Biebertal statt. Eingeladen sin alle, die sich aktiv an der Gestaltung Biebertals für die nächsten Jahre beteiligen möchten. Nach einer ersten Bestandsanalyse geht es darum, Handlungsfelder und Ziele für ein „gutes Leben für alle Generationen“ zu definieren. Ob wir es schaffen, diesen Auftakt mithilfe von Schnelltests im Bürgerhaus stattfinden zu lassen oder … weiterlesen
Zusammenleben von jung und alt


An der Stelle an der einst einer der letzten aktiv bewirtschafteten Bauernhöfe im Ort und dort wo einst die Traditionsgaststätte Listmann ihren Platz im Ortsbild von Rodheim hatten, sollen nun in zwei großen Bauprojekten Wohn- und Lebensraum für junge und ältere Menschen geschaffen werden.
Es sollen barrierefreie Wohnungen entstehen, eine soziale Einrichtung, inklusive Tiefgarage, und neue Räumlichkeiten für die Kindergruppe „Sternschnuppe“.
Dafür wird zum Teil dreigeschossig mit Staffelgeschoss gebaut.
In Rodheim sind Zuwegungen zu den neuen Hauskomplexen von der Gießener Straße mit Ampelschaltung geplant und eine Zufahrt vom Talweg aus.
Im Entwurf sind auch Kurzzeitparkplätze auf der Gießener Straße vorgesehen, während die Mitarbeiter-zufahrt vom Talweg aus erfolgen soll.

In Vetzberg soll … weiterlesen
Der Dünsberg

Der Dünsberg ist der zentrale Mittelpunkt in Biebertal und mit 498 Metern auch der höchste Punkt des Ortes. Er bildet eine inselartige Erhebung in ansonsten flachwelliger Landschaft und ist schon in 40-50km Entfernung sichtbar. Aus diesen Grunde war er schon 1867 in die preußische Landvermessung einbezogen. Ein Stein im Innern des Dünsbergturmes erinnert daran. Der kegelartige Berg besteht aus Kieselschiefer, der von etwa 360 Millionen Jahren entstand. Besiedelungen sind bereits seit der Jungsteinzeit und er Bronzezeit nachgewiesen. Seit 800 vor Christus wurde der Berg systematisch besiedelt; im 3. Jahrhundert entstand die heute noch sichtbare Ringwallanlage zum Schutz der etwa 2000 Einwohner, die einen intensiven Eisenabbau betrieben. Warum … weiterlesen
Hilde Schlinke – ein Leben wie sieben Leben (3)

Das fünfte Leben: (ab 1991)
1991 wurde der Förderverein Sozialstation Biebertal gegründet, in dem Hilde Schlinke von Anfang an dabei war. In diesem Rahmen lernten wir uns um 2014 in der Bücherei kennen, denn die Organisation von Vorlesungen für die Seniorenrunde lag ihr sehr am Herzen. Hilde Schlinke liest sehr gerne Biographien, z.B. von Auswanderern, interessiert sich für fremde Länder und Lebensarten und für Geschichte. Aber Hilde war auch maßgeblich an der Organisation der vielen Busreisen in deutsche Landschaften beteiligt, die die Biebertaler Senioren seit ihrem Bestehen in jedem Jahr durchführten. Die Reisen dauerten 5-6 Tage. Das Organisationsteam sorgte für gute, behindertengerechte Hotels, Wege und Führungen, bei denen alle mithalten konnten. Diese Fahrten wurden mittlerweile … weiterlesen
Hilde Schlinke – ein Leben wie sieben Leben (2)
Das dritte Leben (1961- 1975)
Nach der Rückkehr aus Südafrika zog Hilde mit den Kindern zuerst ins Elternhaus, weil die Wohnung in Rodheim noch nicht fertig war. Wenn auch nur kurze Zeit, so empfand sie die dortige Enge sehr bedrückend. Bis 1975 kümmerte sie sich um die Erziehung der Kinder, um Haus und Garten, kochte ein, nähte, denn die Lebenshaltungskosten waren hoch; und die Kinder brauchten viel mehr Kleidung als in Südafrika. Es gab viele Termine, vor allem wegen der Sportbegeisterung ihrer Kinder. Das Haus in der Berliner Straße wurde gebaut. Bodo wechselte zum Hessischen Straßenbauamt, wo er bis zur Rente blieb und sich wohlfühlte. Maßgeblich arbeitete er in der Bauaufsicht an der neuen A45.
In dieser … weiterlesen
Hilde Schlinke – Ein Leben wie sieben Leben (1)
Hilde Schlinke lernte ich 2014 in der Bücherei Biebertal kennen. Im Gespräch merkte ich schnell, was für eine interessante Frau ich vor mir hatte. Und wir teilen zwei Gemeinsamkeiten: Die Liebe zu Büchern und einen Aufenthalt in Südafrika. Inzwischen habe ich (auch durch den Bilderbogen) gemerkt, dass es etliche Menschen in unserer Gemeinde gibt, die viel zu erzählen haben. Das Interview mit Hilde ist der Auftakt. Im Laufe der Zeit möchte ich weitere Persönlichkeiten vorstellen. Das sollen gerade nicht die sein, die ohnehin im Licht der Öffentlichkeit stehen. Sollten Sie Vorschläge haben, wen ich mal interviewen kann, so mailen Sie Ihre Idee an: info@biebertaler-bilderbogen.de

Das erste Leben (1929 – 1953): Hilde … weiterlesen


